Yosemite Climber von Amade Austria

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Ich bin Yosemite Climber von Amade Austria.

Ja, ja ich weiß, ein langer und ziemlich außergewöhnlicher Name für einen Beagle. Nun ja, meine Familie hat dafür auch lange genug überlegt und als begeisterte Kletterfamily, lag Climber eigentlich sehr nahe. Da ich ein Y-Wurf bin, wurde ich noch flugs nach dem bekannten amerikanischen Kletterparadies „Yosemite Valley“ benannt.



My Way

Ich wurde am 3. August 2007 in Eben im Pongau geboren. Mein Züchter Gebhard Rohrmoser führt den Zwinger "Amade Austria". Bei ihm verbrachte ich die ersten neun Lebenswochen mit meinen Geschwistern und meiner Mutter. Als herziger Beaglebub überzeugte ich schon in der "Wiege" meine Familie, mich in ihr Rudel aufzunehmen. So zog ich im zarten Alter von neun Wochen bei den "Steiner`s" in Fürth bei Kaprun ein. Immer vor meiner Nase, das mächtige Kitzsteinhorn, daher auch der Name der Homepage "kitz-beagles".


Mein Frauchen:

Mein Frauchen Monika ist Büroangestellte und Buchhalterin im Installationsbetrieb ihres Bruders in Kaprun, sie ist im Rudel mein Alphatier. Mit ihr darf ich auch vormittags ins Büro und sie hat auch versucht mir Manieren beizubringen.

Frauchen will mich erziehen und ich denke, dass ich sie dabei ganz gut unterstütze. Dass die ganze Prozedur umgekehrt läuft, hat sie hunde-sei-dank noch nicht bemerkt, oder doch?

Denn manchmal sagt sie, ich bin ein Lauser.

Trotzdem sind wir ein Dream-Team.


Meine drei Herrchen:

In meinem Rudel gibt es noch drei Herrchen: Ernst, ist der Mann von Monika. Er ist Service-Meister bei Porsche Zell am See. Und dann sind da noch die Juniorchefs Manuel und Philipp, beide besuchen das Sportrealgymnasium HIB Saalfelden. Den Jungs habe ich meinen Namen zu verdanken, denn beide sind die Kletterer in meiner Familie.



In den ersten Wochen musste ich viel lernen. Was meine Familie nicht in Sicherheit gebracht hat, wurde von mir genauestens untersucht. Meine Neugierde sorgt im Rudel für manche Aufregung, aber so richtig böse kann mir keiner sein. Mit einem Beagle muss man halt Geduld haben und darf alles nicht so eng sehen. Jetzt endlich hat meine Familie das auch kapiert und wir haben uns alle gut aneinander gewöhnt.

Am 22. Juni 2008 besuchten wir die erste Hundeausstellung - die Clubsiegerschau des Austrian Beagle Clubs in Vösendorf. Ich und mein Frauchen wussten nicht wirklich was uns dort erwartet. Monika war sehr aufgeregt und schusselig (Geschichte mit versperrtem Auto? Ist eine eigene Story). Natürlich hat sich die ganze Aufregung auch auf mich übertragen und ich konnte im Ring überhaupt nicht wirklich zeigen was ich eigentlich drauf habe. Vom Richter wurde ich daher auch nur mit einem "Sehr gut" bewertet.

Zuerst dachten wir das war die erste und letzte Ausstellung, aber so einfach wollten wir uns nicht geschlagen geben. Frauchen und ich sind ehrgeizig und wir entschlossen uns zur IHA nach Innsbruck zu fahren. Ich war in Höchstform und äußerst konzentriert und siehe da, ich wurde 2x mit V1 JB bewertet. Schön, uns gefielen jetzt Ausstellungen. Mit solchen Ergebnissen kann man auch ein bisschen bei seinen Freunden angeben. Vor allem aber mein Frauchen freut sich und ist stolz auf mich, das ist das Wichtigste. Am 6. Dezember 2008 erhielt ich dann in Wels den Titel "Österreichischer Jugendchampion". Wau – ihr könnt euch gar nicht vorstellen, ich bin vor Stolz fast geplatzt. Einen ganzen Tag lang durfte ich die Siegerschleife an meinem Halsband tragen. Die Menschenfreunde gratulierten mir und tätschelten andauernd meinen Kopf. Beim Gassi-Treff waren meine Hundefreunde zunächst baff, aber zugetraut haben sie es mir alle.

Viele Stunden und die meisten Wochenenden verbringe ich mit meiner Familie in diversen Klettergebieten und Kletterhallen, bei ausgedehnten Bergwanderungen und bei langen Spaziergängen mit meinen Hundefreunden in Kaprun. Da habe ich sehr viele, denn ich bin ein sehr umgänglicher Typ. Auf gar keinen Fall lasse ich meinen Champion raushängen, sondern bin wie jeder Hund in meinem Alter. Das schätzen meine Freunde sehr an mir und wir haben viel Spaß miteinander, wenn wir ohne Leine über Felder und Wiesen rennen und spielen dürfen.
Als Beagle muss man aber auch was Verrücktes im Sinn haben und zum Leidwesen Frauchens haue ich in unbemerkten Augenblicken manchmal ab. Für mich kein Problem, denn ich kann gut auf mich selbst aufpassen. Für meine Familie laufen dann Albträume ab, denn es kann auch schon mal vorkommen, dass ich erst nach Stunden wiederkomme. Ok, ich kann es verstehen, dass Frauchen sich sorgt, aber sie wollte ja einen Beagle! Sie weiß eben nicht zu würdigen, was ich Gutes für ihre Gesundheit tue, wenn sie stundenlang die schöne Natur genießen darf, um mich zu suchen. Im Wald bin ich noch nicht sehr verlässlich, es gäbe neben Hasen für mich auch noch viele andere interessante Sachen zum Jagen - aber da hat wohl so mancher etwas dagegen, oder?!?

Zuhause schlafe ich die meiste Zeit auf meinen Lieblingsplätzen (vorzugsweise dort, wo ich es eigentlich nicht dürfte, im Bett, auf dem Sofa oder Eckbank, usw.). Natürlich kuschle auch gerne mit meiner Familie. Ach, so ein Rudelleben ist einfach herrlich. Also Leute, mir geht es richtig gut. Und ich habe schon wieder eine neue Idee. Zurzeit bin ich nämlich gerade dabei, meine Menschen zu überzeugen, dass ich einen Spielgefährten brauche.

Denn was gibt es noch Schöneres als einen Beagle? - Natürlich zwei Beagle!!!

Wenn ihr mehr von meinem wunderbaren Hundeleben erfahren wollt, dann könnt ihr mit ein paar Pfotenklicks meine Homepage durchstöbern.

Viel Spaß!
So long, euer Climber